Telegraphie

Morsetelegraphie als Weltkulturerbe

Am 12. Dezember 2012 hat das Bundeskabinett den Beitritt Deutschlands zum UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes beschlossen. Die vom AKWM (Arbeitskreis Weltkulturerbe Morsetelegraphie) vorbereiteten Unterlagen werden März einreichen. Polen und Italien haben bereits die von der IARU verteilten Unterlagen eingereicht. Die nationalen UNESCO-Büros führen eine Vorprüfung der eingegangenen Anträge (Stichtag 31. März) durch. Danach werden die Anträge  an die UNESCO in Paris weitergeleitet. CW könnte dann im November 2014 von der UNESCO in die Liste der immateriellen Kulturgüter der Menschheit aufgenommen werden.


Warum ich CW-Betrieb betreibe.

Es war nach meiner Versetzung von der Küstenfunkstelle Norddeich Radio ins Binnenland nach Osnabrück. War zu einem privaten Besuch bei einem ehemaligen Kollegen, der auch Amateurfunker ist, in Bonn. Dort habe ich aus reiner Neugierde einmal die Kopfhörer aufgesetzt und etwas über das Band gedreht. Da habe ich gemerkt, daß mir etwas fehlt.

Nach meiner Rückkehr nach Osnabrück habe ich mich um eine entsprechende Ausbildung gekümmert und die auch durch Z36 erfahren.

Da ich schon im Küstenfunkdienst sehr gerne gefunkt (Morsefunk) habe, findet man mich auch jetzt äußerst selten in den Sprechfunkbereichen der jeweiligen Amateurfunkbereiche.

Während meiner Seefahrtszeit hatte ich nie leistungsstarke Sender, schon garnicht für Sprechfunk, an Bord. Habe dabei festgestellt, daß man zur richtigen Zeit auf der richtigen Frequenz fast überall hinkommt.

Deswegen betreibe ich heute den Amateurfunk auch immer noch mit (Privat: 45 W und maximal 100 W an der Clubstation) an einem ganz normalen Dipol ohne weitere Leistungssteigernde Maßnahmen und das bereitet mir am meisten Spaß dabei. DH6BAN